Berlin (Reuters) - Aus deutschen Wäldern wurde im vorigen Jahr weniger Holz entnommen als im Rekordjahr 2021.
Berlin (Reuters) – Aus deutschen Wäldern wurde im vorigen Jahr weniger Holz entnommen als im Rekordjahr 2021.
Insgesamt waren es 2022 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 78,7 Millionen Kubikmeter. Damit fiel die Menge gegenüber dem bisherigen Höchstwert von 83,0 Millionen Kubikmetern aus dem Jahr 2021 um 5,1 Prozent niedriger aus. Hauptgrund des Rückgangs war weniger sogenanntes Schadholz, das sich um 11,6 Prozent auf 44,7 Millionen Kubikmeter verringerte. Bei 26,5 Millionen Kubikmetern musste wegen Insektenbefalls die Kettensäge angesetzt werden. Die früher häufig als Monokultur angepflanzten Fichtenbestände wurden in den zurückliegenden Jahren besonders stark durch den Borkenkäfer geschädigt. Winde und Stürme verursachten im vorigen Jahr weitere 12,4 Millionen Kubikmeter Holzeinschlag.
(Bericht von Reinhard Becker, redigiert von Kerstin Dörr. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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